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Zwei Sparten des Rostocker Volkstheaters drohen, haushaltspolitischen Überlegungen zum Opfer zu fallen. Ist das der richtige Weg für die einzige Großstadt des Landes? Rostock und seine Einwohner haben ein vollwertiges Theater verdient! Und dafür sollten sich Bürgerschaft und Stadtverwaltung stark machen.

 

Wie viel Theater kann sich Rostock leisten? Das ist die Frage, die seit geraumer Zeit im politischen Raum kursiert. Es ist allerdings die falsche Frage, auf die es in Anbetracht der Haushaltslage nur eine Antwort geben kann.

Viel wichtiger und richtiger wäre es zu fragen: Wie viel Theater wollen die Rostocker? Denn dass eine kulturelle Einrichtung dieser Größenordnung nicht wie ein Unternehmen wirtschaften kann und sollte, liegt auf der Hand. Das Volkstheater ist ein Forum, ein Treffpunkt, ein Bildungsträger, der als Teil der vielbeschworenen Daseinsvorsorge in der Hansestadt gefördert werden muss. Diese - auch, aber nicht nur - finanzielle Unterstützung gehört zur Verantwortung der Kommune gegenüber ihren steuerzahlenden Einwohnern und den in ihr heranwachsenden Kindern und Jugendlichen.

Sollten die Rostocker zu der Meinung kommen, auf die Hälfte des kulturellen Angebots an IHREM Theater verzichten zu können, so wäre dies demokratischer Wille einer Stadtgesellschaft. Dieses über Jahrhunderte gewachsene kulturelle Gut allerdings leichtfertig haushaltspolitischen Entscheidungen zum Opfer zu machen, ist der falsche Weg.

 

Wie viel Volkstheater wollen die Rostocker? Wie viel Volkstheater verdient die einzige Großstadt Mecklenburg-Vorpommerns? Wie viel Volkstheater brauchen Kinder, Jugendliche, Studenten und die am gesellschaftlichen Leben interessieren Einwohner dieser Stadt und der Region? Das sind Fragen, die nicht mit einem Blick in Bilanzen oder vom Standpunkt einer Landesregierung aus beantwortet werden sollten. Die Rostocker und die Menschen aus der Region müssen sich zu Wort melden.

 

In wenigen Wochen fällt die Rostocker Bürgerschaft eine zukunftsweisende Entscheidung für das Volkstheater. Die Sparten Musiktheater und Tanz stehen auf dem Spiel, viele Arbeitsplätze hängen an dieser Entscheidung, dem kulturellen Angebot dieser Stadt droht eine Beschneidung in beträchtlichem Ausmaß.

 

Rostock muss seiner Bürgerschaft und der Landesregierung zeigen, was es will - laut und deutlich.

 

Den link zu der Veranstalltung auf Facebook finden sie hier: Wir retten das, was uns gehört! Das Volkstheater Rostock Bleibt!

 

 

Von heute bis zu dem 05.11.2014, stetig steigende Öffentlichkeits-Arbeit, sowohl Medial (Presse, TV, Politik, Kulturell) als auch Bürgerinitiativ Online und Öffentlich!

 

05.11.2104

Nach Aufbau:

- Stiller Protest

- Start der Demo ab 10 Uhr

- Start des Lauten Protest

- Öffentliche Diskussionen

- Öffentliche Auswertung von Audio-Material der Bürgerschaftssitzung von 01.10.2014

- Öffentliche Aufforderung zur Stellungnahme der Bürgerschaft zum VT

- Öffentliche Aufforderung zur Stellungnahme des OB

- Öffentliche Aufforderung zur Stellungnahme des Kultur und Bildungs Ministers MV

- Höhepunkt der Demo ab 16 Uhr bis Ende der Bürgerschaftssitzung!

 

(Diese Abschnitte werden Täglich und ständig geupdatet!!!)